Friedrich Schiller
Friedrich Schiller
Johann Christoph Friedrich von Schiller wurde am 10. November 1759 in Marbach geboren und starb am 9. Mai 1805 in Weimar.
Er wurde im Jahr 1802 geadelt und gilt als der deutsche Dichter, Philosoph und Historiker.
Viele seiner Werke sind überaus bekannt, sowohl Theaterstücke, als auch Geschichten und Gedichte. Zusammen mit Ghoete, Wieland und Herder gehört er zu den bedeutensten deutschen Lyriker der Weimaraner Klassik.
Schiller wurde als der zweite Sohn seiner Eltern geboren und hatte nebenbei noch fünf weitere Schwestern.
1766 zog Schiller zusammen mit seiner Familie nach Freiburg um, wo er wenig später eine Lateinschule besuchte und schon kurze Zeit darauf, mit knapp 13 Jahren bereits die beiden unveröffentlichten Stücke Absalon und die Christen.
Mit 14 Jahren musste Schiller in die Militärakademie Karlsschule eintreten und zunächst begann er ein Jurastudium. Zwei Jahre später wurde die Schule verlegt und Schiller wählte ein anderes Fach aus. Statt Jura wandte er sich nun der Medizin zu.
Im Jahre 1776 erschien sein erstes gedrucktes Stück ´Der Abend´, nebenbei studierte er die Werke vieler anderer Dichter, Lyriker und Philosophen. Drei Jahre später bestand er seine ersten medizinischen Examina und bat darum, als Militärsarzt arbeiten zu dürfen. Diese Bitte wurde jedoch abgelehnt.
Zwischen Goethe und Schiller entwickelte sich zunächst eine enge Brieffreundschaft und 1794 verbrachte Schiller sogar zwei Wochen im Haus von Goethe, wobei dieser seine wilde Ehe mit Christiane Vulpius vor seinem Freund geheim hielt.
Zwei Jahre darauf starben Schillers Schwester Nanette und sein Vater, dafür allerdings wurde sein zweiter Sohn geboren. Das darauffolgende Jahr, also 1797 galten bei Schiller als Baladenjahr, da er in diesem sich hauptsächlich dem schreiben baladesker Stücke widmete und Werke wie Der Taucher, Der Handschuh, Der Ring des Polykrates, Der Alleinunterhalter, Der Gang nach dem Eisenhammer und Die Kraniche des Ibykus schrieb, beziehungsweise fertigstellte. Außerdem wurde Schiller die Urkunde ausgestellt, die ihn zu einem Ehrenbürger Frankreichs machte.
Im Jahr 1800 gab Schiller eine Literaturzeitschrift heraus, in der auch andere deutsche Schriftsteller mitwirkten.
Kurz vor Schillers eigentlichem Tode im Jahr 1805 gab eine Zeitung eine Falschmeldung aus, das dieser verstorben sei. Im Februar 1805 erkrankte Schiller dann aber tatsächlich schwer, trat noch einmal zusammen mit Goethe im Theater auf. Im Mai starb er dann aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung an einer schweren Lungenentzündung.